Heute Nachmittag fuhr ich, wie jeden Werktag-Nachmittag zum Kindergarten, um meine beiden Mäuse abzuholen.
In der Schützenstraße am Berg mit 12% Steigung riß mir dann die Kette.
Tja, also dann: Ganz schnell die Kinder auflesen und ab (zu Fuß) zum nächsten Fahrradhändler. Der ist zum Glück nicht weit.
Dort versuchte der nette Mechaniker mir die Kette zuerst mit einem Kettenschloß zu flicken. Es war aber vergebene Libesmüh, keines der Schlösser, die hätten passen sollen, wollte sich schließen lassen.
Also nahm der nette Herr einfach ein weiteres Kettenglied aus der Kette und vernietete die Kette mit einem Rohloff-Nieter und verlangte dafür nicht mal Geld.
War aber leider eine Niete!
Ca. 100 Meter weiter trete ich an einer Ampel zum Anfahren in die Pedale und die Kette verabschiedet sich zum zweiten Mal.
Zum Glück war ein anderer Fahrradhändler geich nebenan. (Der erste hatte nämlich nach mir den Laden geschlossen!)
Also gehe ich mit der Kette zum nächsten Händler und erzählte dort, was der "Nachbar" zuvor schon gemacht hatte und daß ich jetzt einfach nur eine neue Kette haben möchte.
Leider hinderte das den Händler nicht daran, zuerst sein Glück mit Kettenschlössern zu versuchen.
Ja, mehrere Kettenschlösser! Und ratet mal, was es gebracht hat! Wieder nichts!
Also bekam ich dann meine neue Kette und konnte dann nach Hause fahren.
Scheinbar hat das Mundo im Originalzustand eine Kette, die irgendwie nicht Standart ist.
Oder sie war durch den Riss so beschädigt worden, daß die Schlösser deswegen nicht passen wollten.
Auf alle Fälle dauerte der Heimweg heute über 90 Minuten, statt der sonst üblichen 10 Minuten.
Und nur um das klarzustellen: Ich mache keinem der beiden Händler einen Vorwurf dafür! War einfach dumm gelaufen. Sie waren beide sehr nett und haben beide ihr Bestes versucht. Vielen Dank dafür!