Montag, 28. Februar 2011

Frühjahrsputz

Eigentlich war ich die Spikereifen einfach nur leid, weil die Dinger einen recht hohen Rollwiderstand haben. Drum wollte ich endlich die Reifen wechseln, zumal ich im Moment keinen Schnee mehr diesen Winter erwarte.
Und wenn doch noch welcher kommt, rüste ich entweder wieder um oder benutze ein paar Tage das Trekkingrad, das immer noch auf Spikereifen steht.

Auf alle Fälle dachte ich mir: Das Mundo ist so dreckig, daß es dringend mal gereinigt gehört!

Gesagt - getan!
Ein Eimer Seifenwasser und ein Mikrofaserlappen und schon geht es los.

Das Rad vorher:



Zuerst habe ich hinten die Felge und die Nabe gewaschen und dann den Reifen gewechselt.
Dann den Hinterbau noch ein wenig gewaschen und das Rad wieder montiert.

Das gleiche dann am Vorderrad. (hier natürlich nicht den Hinterbau sondern die Gabel und die Bremse gereinigt.)

Schnell noch den Rahmen waschen und schon sieht es viel besser aus:



Ich bin nicht der Typ, der auf ein sauberes Fahrrad Wert legt. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn ein dreckiges Fahrrad ist meist etwas weniger attraktiv für Diebe.
Deswegen habe ich im Dezember auch bewusst nicht einmal die Felgen gereinigt.
Ich wollte, daß die gelaserten Logos auf den Felgen vom Salz angefressen werden, um die Felgen für Hehler unintressant zu machen.
Fahrräder werden nur sehr selten geklaut, um sie einfach so selber zu nutzen. Meist werden sie ausgeschlachtet und die Teile verkauft.
Dazu sollten die Teile aber natürlich gut aussehen.

Jedenfalls ist ein Mundo jetzt wieder weitestgehend sauber.
Die Gogetter-Tasche musste ich auslassen, weil nach dem Waschen der Felgen das Waschwasser schwarz war vom Felgenabrieb.
Mit so schwarzem Wasser macht es keinen Sinn, das Textil der Tasche abzureiben. Der feine Abrieb würde sich nur in den Stoff setzen.
Daher muss ich also demnächst mit frischem Wasser die Tasche waschen und auch noch gleich den Teil des Rahmens und des Gepäckträgers, der unter der Tasche ist.

Und die Fat Frank fahren sich viel leichter, als die Spikereifen. So fährt sich das Rad gleich mal eben 1,5 bis 2 km/h schneller. Das nenne ich effektives Tuning! Kostet wenig und bringt viel! ;-)

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