Freitag, 18. November 2011

Verblödung ab der ersten Klasse?

Blobau - Schmaup - Flaufi - Zaulubu

?????

So schreiben Erstklässler im November ihres ersten Schuljahres?

Weit gefehlt!

Diese Worte entnehme ich dem Lese- und Schreibbuch meiner großen Tochter.

Dort stehen unter anderem Übungen, die folgendermaßen aufgebaut sind:
Zwei Worte stehen nebeneinander und das Wort mit Bedeutung soll sie ankreuzen.
Zum Beispiel:

kanauli laut

oder:

Möbel Plökel

So einen Test würde ich vielleicht in der Psychiatrie erwarten, aber wohl nicht in der ersten Klasse!

Meine Tochter empfand die Aufgaben als sehr frustrierend, weil sie sich viel Mühe gibt, ein Wort zu lesen und dann ist ein Wort, das es eigentlich nicht gibt.
Und meine Tochter war mit ihrem Frust nicht alleine. Viele ihrer Mitschüler waren auch frustriert.

Was mich am meisten geschockt hat, war die Tatsache, daß meine Tochter anbends ohne Aufforderung zwei dieser Wörter noch geschrieben hat, um Mama zu demonstrieren, was sie da lesen musste.

Nicht nur, daß man unsere Kinder mit solchen Übungen für bekloppt verkauft, nein, die geistigen Kapazitäten der Kinder werden mit solchem Schwachsinn auch noch vergeudet!
Die Kapazitäten, die meine Tochter dafür aufgewendet hat, diese unsinnigen Worte zu verinnerlichen, hätte sie wohl sicher besser verwenden können, oder?

Also zu diesem Schwachsinn fällt mir nur noch eines ein, was ich vorgestern schon hier zum Besten gab:



Schule ist offenbar nicht dazu da, unseren Kindern etwas vernünftiges beizubringen, sondern sie genau dazu zu erziehen, was Georg Schramm in dem Video erklärt.

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