Mittwoch, 21. Dezember 2011

Essen fasziniert



Was ist das?

Na, hast Du es erraten?

Ein durchgeschnittener roter Kophlkopf.



Und den habe ich heute zusammen mit zwei weißen Kohlköpfen zu Sauerkraut verarbeitet.

Ich denke, das wird wohl unsere Portion für die erste Hälfte des Winters sein.

Und dabei ist es so einfach, Sauerkraut selber zu machen:

Ich nehme den Kohlkopf und zerkleinere ihn in der Küchenmaschine gabelgerecht. Ich bevorzuge dabei die grobe Raspelscheibe der Maschine.
Sodann mische ich den den zerkleinerten Kohl mit ca. 8 Teelöffel unbehandeltem Meersalz pro Kohlkopf und stampfe ihn dann in einen großen Topf hinein.
Du kannst dafür einen richtigen Sauerkrauttopf nehmen. Ich nehme einen großen Kochtopf, den ich im Spätsommer zum Einkochen benutze. Der Topf ist so groß, daß ich ihn sonst ohnehin nicht brauche und somit kann ich natürlich leicht auf den Topf im Alltag verzichten.

Das Kraut mit dem Salz muss also gut in den Topf eingestampft werden. Das mache ich mit der Faust.
Zum Schluß decke ich es mit einem großen Telle ab, der das Kraut fast bis zum Rand des Topfes abdeckt.

Nach 24 bis 48 Stunden sollte das Kraut dann mit seinem eigenen Saft bedeckt sein.
Falls es das nicht ist, fülle ich Salzwasser nach, bis es abgedeckt ist.

Nun lasse ich das Kraut stehen und kosten nach ein bis zwei Wochen, ob es mir sauer genug ist.

Hat das Kraut einen Säuerungsgrad erreicht, den ich gerne mag, stelle ich den Topf kühl (Kühlschrank oder kalter Keller), um ein weiteres Säuern zu unterbinden.
So hält sich Kraut schön lange.

Lecker und pflegeleicht!
Und es schmeckt sogar mir, der ich eigentlich gar kein Sauerkratut-Fan bin!
Einfach weil es ganz anders schmeckt, als gekauftes Sauerkraut aus der Dose.

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