Samstag, 30. April 2011

Kartoffeln

Auch die Kartoffeln beginnen sich zu melden:



Bald geht es ans Aussäen.
Es soll laut Mondkalender am 11. Mai günstig sein.
Bis dahin muss ich aber noch einige Beete vorbereiten.

Und danach geht es dann an einige andere Projekte im Garten.

Freitag, 29. April 2011

Nächste Erfolge....

Dieses Bild macht Mut! Nachdem die Schnecken mir meine ersten Pflänzchen so gnadenlos weggefressen hatten, kommn anch den Zwiebeln auch die Kartoffeln.

Mittwoch, 27. April 2011

Elektrik....

Heute kam ich in den Garten und steckte, wie immer, den Stecker für die Wasserpumpe in die Steckdose.
Die Pumpe startete aber nicht.
Also ging ich nach der Sicherung gucken.
Der FI (Fehlerstromschutzschalter) war raus.
Hmmm....

Also erst mal nach der Pumpe gucken, es hatte in der Nacht geregnet und die Pumpe steht schlecht geschützt.
Sieht alles normal aus.
Beim genaueren Gucken stellt sich heraus, daß eine Steckverbindung voll Wasser gelaufen war. Der Druckschalter, der die Pumpe nach Bedarf ein und aus schaltet ist über eine Schuko-Kupplung mit der Pumpe verbunden. Diese hind leider genau so, daß sie von oben her mit Wasser voll laufen konnte.
Also habe ich die Verbindung ausgesteckt und offen hängen lassen, damit sie trocknen möge.

Leider waren die Probleme mit der Sicherung damit nicht behoben!
Alle paar Minuten flog der FI und eine Sicherung raus!
Die Tatsache, daß der FI jedes mal mit rausflog, war ein Hinweis auf Probleme mit Feuchtigkeit.
Hmmm....

Auf einmal höre ich einen kleinen leisen Knall in dem Moment an dem die Sicherung wieder fliegt.
Er kommt aus der Wand, wo außen die Steckdose liegt, in der ich die Pumpe einstecke.
Also Schraubedreher zur Hand und Steckdose auf, um nach einem Fehler zu sehen.
Sieht aber alles OK aus.
Nun sehe ich unterhalb der Steckdose ein abgeschnittenes Kabel aus der Wand kommen.

Bei einem Versuch, die Steckdose mit dem Phasenprüfer (Ihr kennt die Schraubendreher mit der Glimmlampe drinnen? Bitte sehr vorsichtig mit den Dingern, die sind nicht sehr zuverlässig.) sieht meine Frau, daß beim Einschalten des Stromes es am Ende des Kabels zu funken beginnt.

Ich glaube, ich spinne! Da falle ich doch bald vom Glauben ab!
Hat da jemand wirklich ein Kabel gekappt, ohne es vom Strom zu trennen!
Und dann hängt das Kabel außen am Haus auf Bodenhöhe?
Kein Wunder, wenn da nach einer regnerischen Nacht dauernd der FI rausknallt!
Da knallt mir auch bald eine Sicherung raus!!!!!

Naja, in der Kürze der Zeit konnte ich nun nicht herausfinden, wo das betreffende Kabel mit dem Strom verbunden ist, um es dort zu trennen.
Ich habe jedoch vorerst mal die Umhüllung des Kabel ein Stück geöffnet und die einzelnen Kabel schön sternförmig auseinander gebogen, um Funkenüberschlag zu vermeiden.

In der nächsten ruhigen Stunde werde ich suchen, wo das Kabel am Strom hängt, um es dann dauerhaft vom Strom zu trennen, denn es ist nicht nur lästig, wenn so ein Kabel Ärger mit der Sicherung macht, nein, es ist auch gefährlich, weil hier auch spielende Kinder im Garten rumrennen.

Ich habe heute gedacht, ich krieg die Krise!
Zwei Probleme mit Feuchtigkeit auf einmal!

Ach ja, die Pumpe ging nach der Reperatur des Kabels auch wieder. Der Stecker war ausreichend getrocknet, so daß ich ihn wieder zusammenstecken konnte und die Pumpe wieder unter ihrer Kiste versteckte.
Nur daß ich jetzt provisorisch ein Blech mit einem Stein beschwert auf die Kiste legte, um die Pumpe etwas vor Regen zu schützen. Und die Steckverbindung hängt jetzt anders herum, so daß sie nicht mehr voll Wasser laufen kann.

Ein erlebnisreicher Spät-Nachmittag im Garten....

Dienstag, 26. April 2011

Quer gedacht

Heute möchte ich en ein geradezu schicksalhaftes Ereigniss der jüngsten Geschichte erinnern, das nach dem Erdbeben und dem damit verbundenen Atomunglück in Fukushima aktueller ist, als die ganzen 25 Jahre zuvor!

Am 26. März 1986 geriet der Block 4 des Atomkraftwerkes Tschernobyl außer Kontrolle.
Es kam zu einer Kernschmelze, bei der große Mengen Graphit, die in diesem Reaktor zur Modulation eingesetzt wurden in Brand.
Durch dieses brennende Graphit war die Hitze am Unglücksort so groß, daß die radioaktiven Rückstände sehr hoch in die Atmossphäre getragen wurden und sich sehr weit verbreiteten.

Angesichts des Unglücks von Fukushima fragte ich mich schon vor Wochen, wie es eigentlich sein kann, daß wir immer noch lustig weiter Atomkraftwerke betreiben.

Allerdings sehe ich auch ganz realistisch große Probleme auf uns zukommen, würden wir Atomkraftwerke einfach abschalten.
Die Menschheit verbraucht zu viel Energie!!!!
Und dabei geht es nicht einmal um Deinen oder meinen Computer, der vielleicht länger, als nötig eingeschaltet bleibt. Es geht auch nicht um die Frage, ob Du oder ich die Wohnung auf 18° oder auf 24° heizen. Das sind Peanuts!

Nein! Schau Dich mal um, was z.B. ein Auto in der Produktion an Resourcen verbraucht!
Und dann rechne hoch, was es die Umwelt kostet, daß diese Auto heutzutage selten länger als 10 Jahre hält, also nach 10 Jahren üblicherweise ersetzt wird!
Aber ich will nicht schon wieder nur über Autos lästern....
Die meisten Menschen, denen ich täglich begegne bekommen alle zwei Jahre ein neues Handy.
Wenn ich auf das höre, was die Werbung mir suggerieren will, bräuchte ich mindestens alle zwei Jahre einen neuen Computer, einen neuen Flach-TV und was-weiß-ich-nicht-sonst-noch-alles!

Alle quatschen vom nachhaltigen Wirtschaften!
Was habe ich letztens bei einem Staubsauger-Hersteller gehört?
Cradle-to-cradle sein das neue Zauberwort!
Einen Staubsauger so zu bauen, daß man alle Werkstoffe DIREKT wieder in die Produktion der neuen Staubsauger zuführen könne.
Mal eine freche Frage meinerseits: "Lieber Staubsaugerproduzent:Wie lange hält Dein Staubsauger in der Praxis????"
Ich weiß, daß früher Staubsauger 20 Jahre und mehr durchhielten!
Mein aktueller Staubsauger wurde 2006 gekauft und krankt seit einem Jahr an seinem ersten Schaden am Handgriff. Ich habe nun schon zwei mal versucht, das Teil reparieren, aber versuche doch mal, Kunststoffteile zu reparieren!
Also ist "Cradle-to-cradle" zwar ein netter Ansatz, aber sicher nicht die Lösung.
Die Lösung wäre wohl eher, daß Energie eingespart wird durch Produktion von langlebigen Konsumgütern!

Aber genau das ist schon ein Widerspruch in sich: "Langlebige Konsumgüter"
Konsumgüter sollen nun einmal konsumiert werden, also möglichst bald kaputt gehen. (Aber natürlich immer erst nach Ablauf der Garantiezeit!!!!)

Leider gehen durch diese Güter jede Menge Rohstoffe und damit verbunden auch Energie verloren, daß wir so niemals von der Atomkraft los kommen werden

Bitte denke selber mal für Dich darüber nach, in wie weit ich mit meiner behauptung recht haben könnte und versuche Schritt für Schritt die Konsequenzen daraus zu ziehen.

Andernfalls könnte es sein, daß Mutter Erde uns bald im Regen stehen lässt!

Dazu hier gleich noch ein Musiktipp:

PUR - Im letzten Regen

Montag, 25. April 2011

Erste Erfolge

Vor zwei Wochen steckte ich Saatzwiebeln in die Erde.
Heute kann ich die ersten Spossen sprießen sehen.
Wenigstens lassen mir die Schnecken die Zwiebeln in Ruhe.

Bald werde ich dann in größem Stil anfangen, zu sähen.

Aber ich habe einen neuen Trick gegen Schnecken erfahren, den ich aber noch nicht getestet habe:
Kaffeesatz! Schnecken mögen das Koffein nicht und den Pflanzen schadet es nicht.

Ich werde es demnächst mal probieren mit meinen Tomaten, die bisher auf meiner Fensterbank stehen.

Sonntag, 24. April 2011

Frohe Ostern

Allen meinen Lesern wünsche ich ein frohes Osterfest!

Freitag, 22. April 2011

Am Anfang war das Licht

Komisch, warum gerade zum Ende der Fastenzeit?
Wäre interessant gewesen, ich hätte den Film zum Beginn der Fastenzeit gesehen. Vielleicht hätte ich auch mal eine Fastenkur probiert?

Aber worum geht es hier eigentlich, wirst Du Dich jetzt sicher fragen.

Es geht darum, daß ich mir heute einen sehr interessanten Film angesehen habe, der von Thema her auch sehr gut zum Thema "Fastenzeit" passt.

Der Film heißt: "Am Anfang war das Licht"

Hier gibt es den Trailer, der alleine schon sehr zum Nachdenken anregt:
http://www.amanfangwardaslicht.at/videos-und-trailer.html

Es geht um Lichtnahrung!
Seit Menschengedenken gibt es Geschichten über Menschen, die Leben können, ohne zu essen. Manche können sogar auf das Trinken verzichten.

Dieser Film sammelt eine Menge Material zusammen, das diese Geschichten aus dem Land der Sagen und Märchen ein Stück weit in unsere Realität holt, indem hier teilweise ganz handfeste Beweise auf den Tisch kommen.

Mein Fazit: Offenbar gibt es tatsächlich Menschen, die ganz ohne Essen auskommen und dabei gut leben, auch wenn es die meisten sich nicht vorstellen können, daß so etwas möglich ist.

Ob ich es mal probieren will?
Schon möglich....
Vielleicht einfach mal mit einer Fastenkur beginnen.

Donnerstag, 21. April 2011

2012 A Message Of Hope

Auf www.disclose.tv eben angesehen: Ein bewegendes Video darüber, was wir besser machen sollten, um auf diesem Planeten die nächsten Jahre überstehen zu können.

"2012 A Message Of Hope"

Oder auch hier und gleich zum Ansehen:


Disclose.tv - 2012 a message of hope. Video


Ich wünsche viel Freude beim Ansehen!

Mittwoch, 20. April 2011

Werbung

An folgender Plakatwand komme ich täglich mehrmals vorbei:



Folgende Gedanken drängen sich mir beim Anblick dieser beiden Werbungen auf:
Brauche ich Kippen, um auf einem Felsen zu liegen, un die Landschaft zu genießen?
Was haben Kippen mit Ruhe, schöner Landschaft und vor allem frischer Luft zu tun?

Mit meinem Fahrrad bin ich sicher dem Volkswagen mehr als eine Idee voraus!
Aber "leider" gebe ich für das Rad zu wenig Geld aus und helfe durch die dadurch dem Staat entgehenden Steuern der Bunderregierung nicht, alle möglichen schwachsinnigen Projekte zu finanzieren, wie z.B. einen Krieg in Afganistan.
Da könnte ich doch fast schon sagen: Radfahren ist wunderbar subversiv!

Und dann "mit bis zu 11 Assistenssytemen".
Mann, was war das lästig, wenn mein Sharan - Gott habe ihn seelig! ;-) - mich mittels Piepston darauf aufmerksam machte, wenn das Öl zu niedrig stand (Ist aber nur einmal passiert, normal achte ich auf den Ölstand selber.), oder der Diesel zur Neige ging (Wofür hat der Wagen Tankuhr und Bordcomputer mit Reichweitenanzeige?).
Der Knüller war aber das Piepsen, wenn das SCHEIBENWASCHWASSER leer wurde.
Nur daran, daß ich mal eine Pinkelpause gebraucht hätte, hat er mich nie erinnert!

Nene, 11 Assistenssysteme brauche ich ganz bestimmt nicht!

Keine Frage, ein Antiblockiersystem (ABS) oder Eletronisches Stabilitätsprogramm (ESP) ist schon ganz praktisch im Notfall.
Leider verführen die vielen Helferlein, die die Sicherheit erhöhen sollen, die Fahrer dann, diese zusätzlichen Reserven für sportliches Fahren zu nutzen. Das ist dann nicht Sinn der Sache gewesen.

Ein Extrembeispiel für solches Verhalten lernte ich mal zufällig kennen. Der junge Herr brüstete sich damit, auf einer mir auch wohlbekannten sehr kurvenreichen Strecke mit 140 um die Kurven zu jagen. Ich hätte mich nicht getraut, schneller, als 110 zu fahren!
Er meinte dann nur ganz lässig, daß in den Kurven dann das ESP ordentlich am Ackern wäre.
Danke aber auch! Dafür wurde ESP ins Auto verbaut....

Ach und "BlueMotionTechnologies" habe ich auch. ich nenne es Yuba Mundo! ;-)
Bewegt sich und ist schön blau.

Dienstag, 19. April 2011

11. September 2001 - Die dritte Wahrheit

...dies ist der Titel eines wirklich sehr interessanten Artikels, den ich dieser Tage gefunden habe.

Es geht wieder einmal darum, was am 11.09.01 wirklich in Manhatten geschah.


(Grafik stammt vom Grafiker des Nexusmagazins, Chris Bennet)

Worum geht es im Speziellen?

Zuerst einmal untermauert der Autor die "No-Plane-Theorie" mit weiteren Argumenten.
Auf den TV-Bildern von damals sehen wir Boing 747, die ohne jeglichen Schaden zu nehmen in die Türme des WTC eindirngen, wie ein heißes Messer in die Butter.
Wenn man sich Bilder von solchen Maschinen nach harmlosen kontrollierten Bauchlandungen ansieht, ist eigentlich schon schnell klar, daß diese Flugzeuge zumindest deutlichen Schaden an der Fassade hätten nehmen müssen.

Aber es wird auch erläutert, wie die Fassade der Türme genau aufgebaut war. Über 6 Zentimeter dicker Stahlt bildete die Fassade der beiden Türme. Und das in Vierkant-Hohlprofilen, also dann wären es zusammen über 12 Zentimeter Stahl gewesen, die ein Flugzeug hätte durchdringen müssen.

Zum Vergleich: Im Zweiten Weltkrieg war der am besten gepanzerte Panzer der T 34 der Russen. Der hatte "nur" 4,3 Zentimeter Stahl als Schutzschild. Es gab damals keine Waffe, die diesen Schild hätte durchbrechen können.
Selbst heute können solche Armierungen nur mir Hohlladungen durchdrungen werden, wobei dann aber nur ein kleines Loch im Stahl entsteht. das Projektil selber muss draussen bleiben und zerschellt dabei.

Viel interessanter finde ich aber das, was in dem Artikel über die Sprengung der Türme steht.
Das will ich hier aber nicht verraten, lest es bitte selber nach, auch wenn es 18 Seiten A4 sind. Die Zeit lohnt sich!
Nur so viel verrate ich: 5 Tage vor dem Anschlag wurden die Sie Sprengstoffhunde aus dem WTC abgezogen. Ich fragte mich schon immer, wie man in 5 Tagen solch ein Hochhaus mit den nötigen Sprengladungen für eine kontrollierte Sprengung vorbereiten kann.

der Artikel wirft ein ganz anderes Licht auf diese Frage....


Hier der Artikel:
http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/11-september-die-dritte-wahrheit?context=blog

Oder der Artikel als PDF:
http://nexus-magazin.de/files/gratis/artikel/Nex31_Khalezov_DritteWahrheit911.pdf

Montag, 18. April 2011

Schnecken jagen

In unserem Gärtchen gibt es bald mehr Schnecken, als Pflanzen.
Die Schnecken haben uns nun schon als erstes vier Kopfsalate weg gefressen und gleich noch ein Gurkenpflänzchen, das daneben stand.
Auf dem anderen Beet haben Schnecken 4 Tomatenpflänzchen und eine Pepperonipflanze auf dem Gewissen.
Letzteres betrachte ich als Kriegserklärung. ;-)

Nein, im Ernst, wir haben am Wochenende ganz viele Schnecken aufgesammelt.
Wer glaubt, Schnecken seien langsam, der soll doch mal einen kleinen Eimer nehmen, Schnecken dort hinein sammeln und beobachten, wie schnell die Viecher da wieder herauskriechen!

Nachdem ich nun sehr befürchte, daß die Schnecken uns mehr oder weniger alles hier wegfressen werden und wir auf jeden Fall ohne Gift arbeiten wollen - die Nachbarn benutzen fast alle Schneckenkorn - werde ich mir jetzt wohl eilig das Buch von Sepp Holzer über Permakultur vornehmen müssen, um herauszufinden, wie ich dieser Schnecken Herr werde.

Ich hätte kein Problem damit, den Schnecken einen Teil abzugeben. Aber die scheinen uns nicht übrig lassen zu wollen!

Freitag, 15. April 2011

One-and-a-half-step plus granny



Wie hier schon mal beschrieben habe, tune ich zur Zeit an meinem Munod-Getriebe herum.

Das dort erwähnte 20'er Mountain Goat Stambecco ist wirklich der Hammer!
Es sind "nur" knapp 10% Unterschied, aber an meinem täglichen Berg merke ich den Unterschied wirklich deutlich!

Das in dem alten Artikel erwähnte 34'er kettenblatt hatte ich nur 2 Tage auf der Kurbel. Das arbeitete zwar wirklich klasse mit dem 42'er zusammen. Leider war mir das 34'er im Stadtverkehr etwas zu lang und das haben mir meine Knie übel genommen.

Nun habe ich wieder das 32'er drauf und statt dessen heute ein 40'er im Tausch gegen mein 42'er montiert.
Und das klappt richtig gut.

Hier die neue Gang-Verteilung:


Jetzt habe ich zwar kein Halfstep plus grany, dafür aber ein One-and-hafstep plus granny.

Das Schaltschema ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, weil komplizierter, als ein Halfstep, aber daran werde ich mich schon gewöhnen.

Mittwoch, 13. April 2011

Piaggio Ape

Eigentlich geht es in diesem Blog ja nicht um Autos, sondern eher um Fahrräder, aber dieses Juwel habe ich gestern hier in Eisenach gesehen.



Ein "Ape" (Italienisch für "Biene")
Die Ape ist entstanden aus dem Motorroller Vespa.
Dementsprechend war bestand die Urversion der Ape auch aus einem Vesparoller mit einer zweirädrigen Hinterachse und einer Ladefläche.

Die hier abgebildete Ape hat einen 50 ccm Motor und fährt auch nicht mehr, als 40 km/h.
Deswegen trägt sie auch statt eines Nummernschildes nur ein Versicherungskennzeichen, wie ein Kleinkraftrad.

In den späten 80'er Jahren habe ich mich mal eine Weile mit dem Thema Roller und speziell der Vespa befasst.
Der Motor im Ape ist mit den Motoren der Vespa baugleich.

Motorroller waren in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg sehr in Mode, weil sie billig waren und der Fahrer auch bei Regen kaum schmutzig wurde.

Der Hersteller der Vespa, die Firma Piaggio in der Nähe von Genua in Italien stellte während des zweiten Weltkrieges Flugzeuge für den Krieg (Wofür sonst?) her.
Nach dem Krieg brauchte niemand mehr Flugzeuge, dafür brauchten die Menschen aber billige und praktische Fahrzeuge. So erfand ein Ingenuer der Firma eben den ersten Motorroller.
Dabei wurde beim Design darauf geachtet, daß soweit möglich die alten Fertigungsmaschinen weiter genutzt werden konnten.
Soweit stehta uch alles in Wikipedia zu lesen.
Was in Wikipedia nicht steht, ist die Herkunft des Motors, der von 1946 bis 1996 nur in kleinen Details verändert wurde.
Der Motor war ursprünglich in Flugzeugen als Anlasser-Motor konzipiert gewesen.

Selber besaß ich Ende der '80er Jahre eine Vespa 125 Primavera.

Meine war aber rot.
Leistung: 5 PS
Höchstgeschwindigkeit: gut 70 km/h

Eigentlich bin ich kein so großer Auto-Fan, aber bei Vespas kann ich wirklich schwach werden! ;-)
Alleine schon, weil sie einfach schön sind.
Nicht ohne Grund haben sie bis heute Kultstatus!

Montag, 11. April 2011

Transporte mit dem Rad 28



Sieht aus, als wenn ich zu einem Vatertagsausflug unterwegs wäre. ;-)

Ein Kasten Bier zum Schneckenjagen, ein Gartenstuhl, ein Grill, diverses Werkzeug im Gogetter, Holzkohle, Decken und diverser Kleinkram unter dem Grill im Anhänger.

Sonntag, 10. April 2011

Aussaat

Schon vor mehreren Wochen begann ich, in Anzuchtkästen Tomaten, Paprika, Kopfsalat, Poree und anderes Gemüse vorzuziehen.

Einen Schwung habe ich vor 5 Wochen und einen zweiten Schwung vor 2 Wochen gesäät.
Kopfsalat ist noch gar keiner angegangen.
Die Tomaten aus dem zweiten Schwung sind schon größer, als die aus dem ersten.....
Da läuft wohl was schief?

Am besten geht es dem Broccoli. der stößt schon an die Decke des Aussaatkastens an.

Samstag, 9. April 2011

Transporte mit dem Rad (ohne Nummer)

Dieser Post aus der Reihe "Transporte mit dem Rad" trägt keine Nummer, weil es keine Transportaktion von mir selber ist.
Es handelt sich hierbei um meinen Mundo-Händler, der mit seinem Mundo V1 (2008) ein vormontiertes Mundo (V2 nehme ich an, vielleicht auch ein Prana Velonom) transportiert.
Er schickte mir die Bilder heute zu und erlaubte mir freundlicherweise die Weitergabe und Veröffentlichung.





An dieser Stelle erlaube ich mir noch ein wenig Werbung für meinen Mundo-Händler. Wobei ich diese Werbung aus Überzeugung mache und nichts dafür bekomme.

Seine Adresse ist:
LTL-Waldeck
Dipl. Ing. (FH) Martin Waldeck
Olgastraße 16
34119 Kassel
Tel 0561 285419 oder 0177 7075122

Nur, falls jemand Interesse an einem Mundo oder einem Pedelec-Antrieb (Speziell für das Mundo, aber auch sonst möglich.) hat.

Freitag, 8. April 2011

Transporte mit dem Rad 27



Zwei PVC-Abflußrohre 2 Meter Lang und ein Wiro-Flex Rohr mit 2,4 Meter Länge.
Kleinteile dazu befinden sich in der Packtasche am Mundo.

Ach und nicht zu vergessen: Meine kleine Tochter sitzt auch noch im Chariot.

Donnerstag, 7. April 2011

Arbeiten an der Technik im Garten

An den technischen Anlagen im Garten gab es auch einiges zu tun.

So haben wir als erste "Amtshandlung" eine elektrische Wasserpumpe für den Brunnen in Betrieb genommen. So haben wir im Haus fließend Wasser.

Im Haus haben wir ein Waschbecken, an dem zwar Wasser kommt, aber der Abfluß (Geht in eine eigene Sickergrube) war undicht. Behoben.

Am Abspülbecken daneben war zwar der Abfluß gut, aber der Hahn tropfte, was dann die Pumpe mit Ihren 1100 Watt immer wieder zum Nachpumpen veranlasste. Neuer Hanh musste drauf, weil ich den alten Hahn nicht zerlegen konnte, um das Dichtungsgummi zu reparieren.

Am meisten Kopfzerbrechen machte mir die Klospülung! ja, wir haben ein richtiges WC dort! Nobel, nobel!
Jedenfalls füllte der Spülkasten sich nicht auf. Nach langem Suchen nach dem Fehler stellte ich fest, es fehlt ein Bauteil.
Also neues Ventil gekauft, eingebaut, geht!
Naja, mal ganz ehrlich, eine Koposttoilette wäre eigentlich besser. Mache ich vielleicht später.

Und den Ofen bin ich noch dabei, abzudichten. Alle Türen sind undicht und die obere Ofentür hat keinen Verschluß mehr. Mal sehen, ob es mir gelingt, einen Verschluß für diese Ofentüre zu bauen.

Ach ja, und außen an der Nordwand des Gebäudes gibt es etwas Kurioses:
Ein richtig schönes Waschbecken, so eines mit Abstellgitter für Eimer oder Gießkanne hängt dort an der Wand. Sogar mit richtig schön verlegten Fliesen an der Wand!
Nur der Wasserhang dazu hängt 80 Zentimeter weiter! ????
Und das Waschbecken hat keine Abwasser-Leitung.
Also werde ich den Wasserhahn versetzten und ein Abwasserrohr in die 4 Meter entfernte Sickergrube verlegen. Material will ich diese Woche noch besorgen.

Mittwoch, 6. April 2011

Blauer Planet

Gefunden via "Infokrieger Mitteldeutschland"

Karat - Der blaue Planet



Möge dieser Planet wieder komplett gesunden.

Neues aus dem Schrebergarten

Schon länger habe ich zum Thema Garten nichts mehr geschrieben.
Nicht daß ich untätig im Garten gewesen wäre, nein, dort ging es weiter.
Nur bin ich dazu gekommen, hier etwas zu schreiben.

Also, was hat sich inzwischen getan?

Ich habe inzwischen alle drei Komposthaufen durchgesiebt.
Den Kompost habe ich folgenderweise verwendet:
Aus dem unkompostierten Material, das oben auf den Haufen lag habe ich zwei Hügel geschichtet, auf die ich dann den Kopost gemischt mit Triaterra-Streu gepackt habe. So sind schon mal zwei Hügelbeete entstanden, die ich abschließend mit Häckseln von Nadelbäumen (Zwei Douglasien, die hier aus dem Garten raus mussten und die Reste unseres Weihnachtsbaumes) abgedeckt habe.

Weiter habe ich einen ca. 3 mal 3 Meter großen Kartoffenacker angelegt.
Also Boden umgraben, Kartoffeln rein, Kompost (wieder mit Triaterra-Streu versetzt) drüber und dann wieder Häcksel als Mulch drauf.




Und dann noch über die Hügelbeete Gewächshäuser drüber.
Um genau zu sein, ein Tomaten-Gewächshaus und ein Frühbeet.



15 übrige Kartoffeln habe ich für ein kleines Probeprojekt verwendet:
Eine der Stapelkisten vom Kompost habe ich von unten beginnend - Naja, von oben kann man schlecht beginnen. ;-) - schichtweise gefüllt mit:
- unkompostiertem Material
- teilkompostiertes Material (Reste vom Durchsieben)
- Triaterra Streu
- teilkompostiertes Material
- unkompostiertes Material
- teilkompostiertes Material
- darin die 15 Saatkartoffeln
- Triaterra Streu
- Kompost
- unkompostieres Material als Mulch
Mal sehen, was draus wird.


Sieht aus, wie ein normaler Kompost....

Und was sonst noch im Garten passiert ist, kommt morgen....

Montag, 4. April 2011

Arbeitsschutz

Wie wichtig Arbeitsschutz beim Arbeiten mit schwererem Gerät ist, zeigt folgendes Video sehr eindrucksvoll.

Sonntag, 3. April 2011

Bergziege

Am 23.03. berichtete ich schon vom Mountain Goat Stambecco.

Seit vergangenen Dienstag habe ich solch ein Kettenblatt an meinem Mundo.
Ich kann Euch sagen, es ist der Hammer, wenn es an den Berg geht!

Mein Mundo klettert jetzt satte 12% mit ca. 4 km/h bei 54 Kurbelumdrehungen hoch!
Das einzige Limit ist jetzt wohl die Haftung des Hinterreifens auf dem Asphalt. ;-)

Allerdings kann ich am Mundo das Kettenblatt nur dann montieren, wenn ich an der Kurbel feile.
Nachdem ich die Kettenlinie des kleinesten Kettenblattes vorne nicht nach links verschieben kann, weil der Umwerfer gegen eine Strebe läuft, muss ich das Stambecco mit der gleichen Ketteninie montieren, wie das Shimano Kettenblatt.
Das geht allerdings nur, wenn die Kettenblatthalter der Kurbel abgefeilt werden, damit die Laschen der Kette dort Platz finden.

Hat das Fahrrad Platz, die Kettenlinie nach links zu verscheieben, kann man das Stambecco auch so montieren, daß man nicht feilen muss.
Das Ganze ist aber auch auf der Homepage von Mountain Goat beschrieben.

Auf alle Fälle ist für bergige Gegenden das Stambecco sehr zu empfehlen!

Freitag, 1. April 2011

Fukushima

Leider kein Aprilscherz!

Also, wie ich auf Youtube auf dem Kanal von "conrebbi" erfahren habe, sind die Probleme in Fukushima offenbar wohl bedeutend schlimmer, als man uns momentan wissen lässt.

Offenbar gibt es Kernschmelzen in mindestens 2 Reaktoren.
Und die Blöcke 5 und 6, die nicht all zu weit von den 4 Blöcken stehen, von denen in den Medien immer die Rede ist, sind auch in allerhöchster Gefahr. Wenn nämlich in den ersten 4 Blöcken die Strahlung so hoch wird, daß man das Personal abziehen muss und die Reaktoren sich selber überlassen, dann müssten gleich auch die Blöcke 5 und 6 evakuiert werden.
Und wer betreut diese Blöcke dann, um dort eine Kernschmelze zu verhindern?

Aber schaut selber:



Ich weiß nicht, wer diese Conrebbi ist, aber ich habe schon viele seiner Videos gesehen und er scheint mir bisher immer gut rechercheirt gewesen zu sein.