Mittwoch, 11. Januar 2012

Transporte mit dem Rad 51

Heute habe ich mal wieder einen etwas spektakulären Transport zu bieten.

Doch zuerst die kleine Vorgeschichte:
Meine große Tochter wünschte sich sehnlichst zu Weihnachten ein Haustier!
So bekam sie ein Meerschweinchen. Natürlich nach vorheriger Absprache mit ihr, welche Sorte Haustier es denn sei dürfe.
Kaum war das Meerschwein mit allem, was man so dazu braucht daheim, also mit Käfig, Einstreu, Futter und so weiter..., stellte ich fest, daß ein Meerschweinchen eigentlich niemals alleine gehalten werden sollte.
Hmmm, man sollte sich also doch vorher informieren.
Andererseits, zwei Meerschweinchen machen auch nicht wirklich mehr Arbeit, als eines.
Und das bischen Fressen können wir uns schon auch noch leisten.

Also musste ein zweites von den süßen Tierchen her.
Nur fand ich den Käfig mit seinen 0,5 Quadratmetern doch zu klein für zwei Meerschweinchen.

So war also ganz schnell der Plan gefasst, daß ich einen größeren Käfig selber baue.

Und eben dafür brauchte ich nun Holz.

Montags arbeite ich nur vormittags, kann also nach der Arbeit gleich mal zum Baumarkt radeln, um Holz für ein Gehege 80 cm mal 150 cm zu kaufen.
Und so sah es dann aus, als ich das ganze Holz auf dem Fahrrad hatte:





Kannst Du Dir vorstellen, wie die Leute mich angeschaut haben, die in den Baumarkt rein gingen, während ich mein Rad belud?
Schade, daß ich da meine Helmkamera nicht dabei hatte.... ;-)

Aber kurz noch ein paar Worte zum Fahrverhalten:
Das Mundo lässt sich auch mit dieser Ladung noch gut fahren.
Der Schwerpunkt liegt recht hoch und recht weit hinten, so daß das Rad nicht mehr so wendig ist. Wenn man es aber nicht gerade brandeilig hat, ist es alles wunderbar.
Nur eines ist mit Vorsicht zu genießen: Seitenwind!!!!!
Es war an dem Tag recht windig hier in Eisenach. Böen mit bis zu 50 km/h gab es. Und eine Böe traf mich beim Überfahren der Hörselbrücke. Zum Glück war es keine mit 50 km/h, sondern eine sehr mäßige Böe. Das fühlte sich aber doch sehr merkürdig an, daß da plötzlich das Rad sich "wie von selber" nach links neigte.

Na, wie auch immer, es hatte trotzdem alles gut geklappt!

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